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 Das liebe Geld

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BeitragThema: Das liebe Geld   Do Nov 16, 2017 7:01 pm

Neulich ist mir ein Plotbunny in den Schoß gesprungen. Trotz meinem Nano Projekt habe ich mich ein wenig damit beschäftig und bin im Weltenbau versackt. Ich bin auf ein Problem gestoßen, dass ich bisher noch nicht hatte.

Und zwar geht es um Geld. Um alle Arten von Währung. Einerseits wollte ich eine Gesellschaft erschaffen, die kein Geld hat. Keine Währung. Eine Gesellschaft in der jeder Kleidung, Nahrung etc. bekommt, ohne dafür bezahlen muss. Also jeder hat, was er zum Überleben braucht. Ich kann mich auch erinnern, dass ich einige Bücher gelesen habe, die es genau so gehandhabt haben. Das Problem an der Sache ist jetzt aber, dass es immer zur Folge hatte, dass Gesellschaftsschichten abgeschafft wurden. Es gab dadurch nie eine Oberklasse, Mittelschicht, Unterschicht.

Das ist ein Punkt, den ich nicht möchte. Ich suche nun einen Weg Gesellschaftsschichten zu erhalten, sie aber nicht vom Geld abhängig zu machen. Mein Hirn raucht bereits und ich komme einfach auf keine Lösung. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee, wie man die Sache angehen kann.

Wie kann die Oberschicht noch „reich“ sein, wenn es kein Geld gibt? Was könnte sie anders „reich“ machen, als Geld? Wie könnte die Regierung Leute in die Oberschicht heben?

Mein erster Gedanke waren vielleicht Gefallen. Also, dass es Leute gibt, die der Regierung irgendwie aushelfen und deswegen „nach oben gehoben“ werden. Aber da hört es im Moment schon bei mir auf.

Ich bin gespannt auf eure Gedanken.
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BeitragThema: Re: Das liebe Geld   Do Nov 16, 2017 8:02 pm

Bei einer meiner Welten - bzw. bei einem Teil davon - gibt es auch kein Geld. Dort läuft das mit den Schichten über Bildung und Kreativität. Da das Ganze auf einem Raumschiff in einem realistischen Setting spielt, ist das größte Problem der Leute Langeweile, und dementsprechend sind die Leute, die Unterhaltsam sind, dort auch höher angesehen.
Auch Bildung macht dort viel aus, da die Leute, die in der Lage sind, die vorhandene Technik zu bedienen oder zu reparieren, ebenfalls hoch angesehen sind.
Reich bedeutet auf dem Raumschiff, dass die entsprechenden Personen mehr materielle Dinge haben und von anderen auf Grund ihres Status auch bessere Konditionen im Tauschhandel von anderen erhalten als wenige angesehene Personen.
Ursprünglich hatte ich nicht geplant, dass es so ist mit dem Ansehen und so, aber auf Grund der Gegebenheiten hat sich das im Laufe der Zeit einfach so ergeben, dass deren Gesellschaft sich dort hin entwickelt hat.
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BeitragThema: Re: Das liebe Geld   Do Nov 16, 2017 11:41 pm

Erster Gedanke: Bildungsstand als Schichtenbildner. Die gebildete Schicht ist in den Führungsrollen, besonders politisch, und hat dort eine eigene Kaste herausgebildet. Der Mittelstand ist arbeitende Bevölkerung, Ehrenamt, Exekutive, Überwachung der Produktion etc. Und unten findet sich der reine Konsument. Wenn überhaupt, dann einfache Arbeiten, am liebsten überhaupt keine und niedriger Bildungsstand. Gibt ja keinen Bedarf, sich intensiv zu bilden, außer persönliches Interesse. Diese Grenzen sind so aber natürlich nicht hermetisch abgeriegelt sondern halbwegs offen. Wer hindurch kommt, wird aber natürlich trotzdem misstrauisch beäugt. Menschen sind halt doch konservativ und was der Bauer nicht kennt …

Zweiter Gedanke: Macht! Einfach nur Macht. Machteliten, die ihre Macht mittels Informationsmonopolen festigen... Also wie bei uns auch, nur halt ohne Geld. Und der Rest... Kollaborateure und der "Bodensatz der Gesellschaft"?

Die Idee mit dem materiellen Reichtum würde ich persönlich nicht beliebig verfolgen. Wenn jeder alles haben kann, dann ergibt das wenig Sinn. Es würde sich eher auf ein irgendwie geartetes Mittelmaß einpendeln, ähnlich wie die Bewegung, nur zu besitzen, was man auch braucht, und vieles auch zu teilen.
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BeitragThema: Re: Das liebe Geld   Sa Nov 18, 2017 4:18 pm

Ganz lieben Dank für eure Ideen. Was mich persönlich an dem Machtgedanken stört, ist der Fakt, dass ein Bürger so dem Staat zu nahe kommen könnte. Nach allem wollte ich den Staat an sich an erster Stelle belassen. Aber auch dieser Fakt birgt auch seine Seite des Plotausbaus. Vielleicht könnten besonders mächtige Bürger verschwinden oder an "natürlichen" Ursachen plötzlich sterben.
Die Sache mit dem Wissen werde ich aber mal durchspielen, denn für Unterhaltung habe ich auf andere Art gesorgt, die direkt mit der Oberschicht einhergeht. Bildung könnte in meinem Fall sehr gut passen, was andere Dinge nicht ausschließt.
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BeitragThema: Re: Das liebe Geld   Sa Nov 18, 2017 5:12 pm

Nun, wenn sich die Macht in einer "elitären Oberschicht" konzentriert, die völlig losgelöst parallel zur restlichen Gesellschaft existiert... Ich weiß ja nicht, wie du es geplant hast, aber wenn ich z.B. an einen Königshof denke, da soll es ja auch möglich gewesen sein, dass die Herr- und Damenschaften keinerlei Bezug zum Bürger mehr hatten, also nichts mit nahe kommen. Sie dirigieren nur noch die Exekutive, das wars.
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BeitragThema: Re: Das liebe Geld   Sa Nov 18, 2017 6:53 pm

Da hast du auch wieder recht. Aber gerade bei der Erwähnung vom Mittelalter ist mir noch eine Idee gekommen. Der Mensch selber in Form von Verbindungen zur Regierung könnten vielleicht auch eine Art Unterteilung schaffen. Vielleicht Leute, die die Gunst (aus welchem Grund auch immer) von ganz oben genießen, um sich haben. Richtige Freunde, Ansehen etc. Und je mehr ich über die ganze Sache nachdenke, desto mehr bin ich mir sicher, dass meine Antwortung in einer Mischung aus alledem liegt. Ich muss nur noch die richtige Mischung finden.
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