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 Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …

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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Dez 10, 2017 5:16 pm

Er eilte über die Straßen und dachte darüber nach wieder nach Hause zu gehen. Was konnte er auch sonst tun? Das Messer war weg und er wollte diese Nacht nur noch in einer Flasche Bier aus seinem Kühlschrank ertränken. Ich seine Lieblingsbar würde er auf keinen Fall zurückkehren.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Dez 10, 2017 6:14 pm

Nur wie sollte er das Gelände nun wieder verlassen? Er war gesehen worden. Jemand, der offensichtlich nichts zwischen den Containern verloren hatte, verletzt war, und nachts alleine hier herumstreunte. Die beiden Hafenarbeiter würden ihn melden und dann würde er durch kein Tor mehr den Frachthafen verlassen können. Und über allem heulten immer noch die Sirenen der Einsatzfahrzeuge.
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StellaMaris



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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Dez 10, 2017 7:43 pm

Warum waren die überhaupt hier? Das konnte doch unmöglich seinetwegen sein ...
Er schaute vorsichtig um eine Ecke. Da standen 4 Einsatzwagen am Kai neben einem Schiff. Das sah aus wie eine Razzia ... also waren sie nicht seinetwegen hier. Das wäre auch zu unwahrscheinlich gewesen. Ausser der Razzia schien alles ruhig zu sein. Er konnte es kaum glauben, es gelang ihm, ungehindert aus dem Hafengebiet zu verschwinden.

Jetzt musste er irgendwie nach Hause kommen, sich säubern und dann musste er die Bisswunde untersuchen lassen. Er hatte Angst vor Tollwut, die der eine Mann erwähnt hatte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Dez 11, 2017 1:59 am

Der Nieselregen hatte sich inzwischen zu einem vollen Wolkenbruch ausgewachsen. Er spülte Schlamm, Blut, den bitteren Geschmack in seinem Mund und schlechte Gedanken von ihm ab und als er eine Stunde später seine Wohnung betrat war er nass bis auf die Knochen und fühlte sich entsetzlich unterkühlt. Ohne sich unnötig weit auszuziehen stellte er sich unter die heiße Dusche und spürte wieder Gefühl in seine Finger und Zehen kriechen.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Dez 11, 2017 10:50 am

Es kribbelte, prickelte und brannte teilweise so als würde das Salzwasser vom Hafen aus seinen Fingerspitzen tropfen. Er brauchte ein kühles Bier. Unbedingt. Das würde ihn vielleicht wieder in die Spur bringen. Aber was es ganz sicher tun würde , war ihn von innen heraus zu wärmen. Vielleicht sollte er doch lieber zwei Flaschen trinken. Nur um sicher zu gehen. Doch bei diesem Gedanken und dem Abstellen der Dusche fiel seine Wohnungstür ins Schloss. Er wohnte schon seit Jahren allein und niemand anderes hatte einen Schlüssel.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Dez 11, 2017 12:31 pm

Sicher war er sich gerade nur in einer Sache: Er hatte die Wohnungstür sorgsam hinter sich geschlossen, als er hinein gekommen war. So leise er konnte verließ er die Dusche und wickelte sich in sein Handtuch ein.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Dez 11, 2017 11:50 pm

Aber die nasse Kleidung, die er ja noch unter seinem Handtuch trug verriet ihn: das Wasser tropfte auf den Holzfussboden. Im Korridor erschien eine Frauengestalt, klein, stämmig, in Lederkleidung und dicken Stiefeln, die Haare zu einem Stachelschweinimitat gebürstet, schwarz natürlich.
"Wie sind Sie in die Wohnung gekommen, was wollen Sie hier?" - "Die Tür war offen", bekam er zur Antwort, begleitet von einem hämischen Grinsen.
"Ganz bestimmt nicht! Ich weiss genau, dass ich abgeschlossen habe!" "Widersprechen Sie nicht einer Dame", meldete sich noch eine Stimme zu Wort, ein Mann dieses Mal, "ich habe ihr die Tür geöffnet!" Gleichzeitig lugte ein Männergesicht um die Ecke.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Dez 13, 2017 7:43 pm

Keinen der Beiden kannte er. Er sah sie in dieser Nacht zum ersten Mal. Und für seinen Geschmack war diese Nacht ach wirklich schon lang genug gewesen, aber sie wollte kein Ende nehmen. Nun hatte er auch noch diese beiden Vögel in seiner Wohnung und wusste nicht wieso. Und was er auch nicht wusste war warum der Typ eine bunte Glitzer-Weste trug und einen Zylinder auf dem Kopf hatte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Dez 13, 2017 8:31 pm

"Kommt Ihnen das hier nicht bekannt vor?"
Mit einem süffisanten Lächeln zog der Mann eine kleine Rolle Stoff aus seinem Hut und reichte sie ihm. Etwas hartes war darin eingeschlagen und ohne es auspacken zu müssen wusste er genau, dass es das Messer war.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Dez 13, 2017 9:42 pm

Glitzermann hängte die Höflichkeit an den Nagel: "Du bist total blöd, Mann, dieses Messer war keine Mordwaffe; das Opfer hatte es schliesslich in der Hand, nicht wahr? Damit wollte er meine Dame abstechen, das dumme Schwein. Aber als du angetrottelt kamst und das Messer mitnahmst, wurden wir neugierig. Wir sind dir die ganze Zeit gefolgt, Mann. Du bist sowas von bescheuert! Blöder kann man sich doch nicht aus der Affäre ziehen!
Jetzt kommt die Überraschung, denn dieses Messer ist nicht das Messer vom Container, dies ist die richtige Mordwaffe, und seltsam, nicht wahr, man wird deine Fingerabdrücke darauf finden ..."

Er stand da in seinen wassertriefenden Sachen und konnte nur an Eines denken: wie konnten diese beiden auffälligen Typen ihn die ganze Zeit unbemerkt beschattet haben?
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Dez 18, 2017 3:46 pm

Und außerdem, wieso erzählten sie ihm das jetzt alles? Immerhin wusste er doch nun Bescheid und selbst wenn seine Fingerabdrücke auf dem Messer waren, er hätte eine Geschichte, die er der Polizei erzählen konnte. Auch wenn sie ihm nicht glaubten, sie würden der Spur wenigstens folgen müssen. Oder würde er in einer Lage sein, wo er es nicht mehr erzählen konnte?
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Dez 19, 2017 3:43 pm

Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, als er zweimal ein gedämpftes "puff" hörte. Die beiden abenteuerlichen Gestalten fielen um und zwei Männer in Anzügen und Sonnenbrille stellten sich über sie und checkten die Lebenszeichen. Dann sahen sie ihn ...
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Dez 20, 2017 6:50 pm

Er runzelte seine Stirn. Wie zur Hölle kamen all die Leute in seine Wohnung? Er hatte die Tür nicht offen gelassen. Und einen Schlüssel hatten sie auch nicht. Diese Leute waren trotzdem einfach da und er hielt es für das beste die Hände zu heben. Sein Blick huschte im raum umher, als er eine funkelnde Stelle in der Wand entdeckte. Sie war hoch wie ein ausgewachsener Mann und breit wie eine Tür. Doch darüber wundern konnte er sich nicht, denn einer der Fremden schrie ihn in einer Sprache an, die er nicht kannte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Dez 21, 2017 10:08 am

Dann richtete der Fremde eine Waffe auf ihn. 'Jetzt ist es aus, das ist das Ende', dachte er. Dann fühlte er sich auf einmal kalt und alles wurde schwarz. Während er gelähmt mit erhobenen Armen auf seinem Handtuch stand, trugen die beiden Fremden die Leichen durch das Portal, denn so eins war die funkelnde Stelle in der Wand. Der eine Fremde versuchte, ihm das Handtuch unter den Füssen wegzuziehen, aber es gelang ihm nicht.
Als er sich wieder bewegen konnte und die Augen aufmachte, war der Spuk vorbei. Er war allein in seiner Wohnung und nichts zeugte von den Ereignissen, die gerade stattgefunden hatten. Nichts? Er starrte auf den Fussboden ... da lag das Messer, die richtige Mordwaffe, wie Glitzermann gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Jan 03, 2018 7:10 pm

Was war das nur für eine Nacht? Träumte er? Wach konnte er jedenfalls niht sein. Solche Sachen passierten nicht in der richtigen Welt. In der echten Welt machte er den Kühlshrank auf und fand nur Butter und eine angebrochene Milch darin vor. Aber er beschloss sich zu bücken. Wenn er das Messer anheben konnte, war das alles echt. Es war dann wirklich und er würde nie wieder trinken. Mit zitternden Fingern griff er nach dem Messer.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Jan 09, 2018 11:42 pm

Das Messer wich seiner Hand aus ... was passierte hier? Er versuchte noch einmal, es zu greifen ... wieder wich es zur Seite aus. Jetzt begann eine wilde Jagd durch die Wohnung. Das Messer entging seinem Zugriff, egal wie er es anstellte. Schliesslich sank er schluchzend zusammen ...

... und schluchzend wachte er auf.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Jan 11, 2018 8:36 pm

Was um Himmels Willen war das alles gewesen? So ein mieser Traum. Traum... Dieses Wort hallte in seinem opf wieder. Er hatte nur geschlafen. Es war nicht echt gewesen. Nichts davon. Und erleichtert sah er sich um. Mit offenem Mund und der Decke halb vom Körper rutschend stellte er fest, dass alles wirklich nur ein Traum gewesen war. Alles bis auf dieses seltsame Glitzern an seiner Wand.
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