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 Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …

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DerGrafvonBorg



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BeitragThema: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 15, 2017 4:45 pm

Es war eine dunkle und stürmische Nacht.

(Nicht von der offensichtlichen Vorlage irritieren lassen Razz )
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 15, 2017 4:58 pm

So begannen diese Geschichten doch immer, oder? Irgendwie ein blödes Klischee. Aber es war nun einmal dunkel und stürmisch. Dagegen konnte er nichts tun. Genauso wenig, wie gegen diese Entdeckung in der Gasse seiner Lieblingsbar, die ihm nach Luft schnappen und zurücktaumeln ließ.
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radioactive waste man

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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 15, 2017 7:50 pm

Wie konnte so etwas grässliches nur in der Gasse seiner Lieblingsbar passieren? Überall dieses... Nein, er wollte lieber nicht darüber nachdenken, was er sah.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Nov 16, 2017 12:45 pm

Der Sturm rauschte durch die Gasse und prickelte auf seiner Haut. Die einsame Laterne flackerte und brannte vollkommen durch. Vor dem blauen Müllcontainer lagen Zeitungen zerstreut, die im Wind ihren eigenen Weg suchten. Eine von ihnen landete in dem Blut, dass sich bereits mit einer kleinen Pfütze aus allen möglichen mischte. Das Papier sog sich voll mit dem Gemisch und ein bitterer Geschmack stellte sich in seinem Mund ein.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Nov 16, 2017 3:45 pm

Aber es nützte nichts, sich etwas vorzumachen ... der Arm der aus dem Container hing und an dem das Blut entlanglief, war nicht zu übersehen. Er war über und über tätowiert.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Nov 16, 2017 8:05 pm

Die tote Hand hielt noch ein Messer umkrampft, an dem ein blutiger Fetzen Stoff hin. Oder war es eher ein Stück Fell?
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Nov 16, 2017 8:27 pm

Er war wie gelähmt, konnte nicht näher herangehen. Sollte er die Polizei rufen? Oder einfach verschwinden? Egal wie er entschied, er konnte sich nicht bewegen.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Do Nov 16, 2017 11:47 pm

Das Messer sah auf den ersten Blick sogar recht hochwertig aus. Die Klinge schimmerte marmoriert, wie bei einem edlen Damastmesser, doch der Griff war eindeutig aus billigem Plastik und schon ein zweiter Blick entlarvte die Maserung der Klinge als stümperhafte Lackierung. Wer sich mit dieser verbogenen Klinge gegen irgendetwas wehren wollte, der hatte den Mut der Verzweiflung auf seiner Seite. Für einen Moment spielte er mit dem Gedanken, den Arm komplett in den Container zu schieben und einfach zu gehen. Dann würde es wenigstens nur ihm den Abend verderben. Doch die Bewegung im Augenwinkel brachte ihn dann doch noch auf andere Gedanken.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Nov 19, 2017 7:43 pm

Er wirbelte herum und sah die Katze, die von einer Ecke der Gasse zur anderen lief. Das Messer fiel ihm dabei aus der Hand. Ihm wurde schlagartig bewusst, was er getan hatte. Er hatte eine Leiche gefunden und er war verdammt nah herangegangen. Die Polizei konnte er nicht mehr rufen. Sie würden sicher Haare und Hautschuppen von ihm finden und er wäre schneller im Knast, als er bis drei zählen konnte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Nov 19, 2017 8:17 pm

Hatte er wirklich das Messer in die Hand genommen? Wie hatte er nur so dumm sein können? Jetzt musste er es mitnehmen und irgendwo weit weg verschwinden lassen.
Er blickte sich um ... ancheinend war er allein. Glücklicherweise hatte er eine Plastiktüte in der Jackentasche. Er packte das Messer hinein und ging langsam und leise in den Schatten davon. Er würde nicht gleich nach Hause gehen. Erst einmal musste er das Messer loswerden, so oder so ...
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mo Nov 20, 2017 11:21 pm

Etwas außerhalb der Stadt war ein Sumpf. Als Kind hatte er öfter darin gespielt und viele schöne Stunden dort verbracht. Zwischen den einzelnen Baumgruppen hatte man sich hervorragend verstecken können und in den Mooraugen gab es immer wieder Kröten zu fangen, mit denen man die Mädchen ärgern konnte. Mit einem von ihnen war er Jahre später wieder hier gewesen, diesmal nicht um sie zu ärgern, sondern um den Schutz der Büsche und Baumgruppen genießen zu können. Im Sommer hätte er eine Menge Wege über den schwingenden Moorboden gekannt. Aber jetzt? Zu dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter?
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Nov 21, 2017 7:25 pm

Doch die Gedanken schlug er schnell in den Wind. Etwas an dem Sumpf zig ihn magisch an und es war garantiert ein besserer Ort, als die Gasse bei seiner Bar. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen und vertrat sich ein paar Mal. Die Umschläge seiner Hose waren bereits vollgesogen, als er am Rande des Moores ein Licht sah.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Nov 21, 2017 8:14 pm

Jemand war da, in seinem Sumpf, und suchte etwas mit einer Taschenlampe. Das war definitiv nicht der Moment, um sich hier blicken zu lassen. Besser wäre es, sich im tiefsten Schatten versteckt zu halten und zu beobachten.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 22, 2017 10:26 am

Also kroch er so gut er konnte unter einen Busch und verhielt sich still. Die Taschenlampe bewegte sich langsam hin und her. Was die Person wohl verloren hatte? Und war es nicht eine Schnapsidee, ausgerechnet im Stockfinstern danach zu suchen?
Kaum hatte er das gedacht, fiel die Taschenlampe zu Boden, oder so sah es jedenfalls aus. Dann hörte er lautes Fluchen, eine Frauenstimme ... eine Frau alleine, hier, zu diesem Zeitpunkt? War sie gestolpert?
Aber dann verstand er, sie war eingesunken und sank langsam immer tiefer, lauthals fluchend. Was sollte er tun? Konnte er ihr helfen? Schnell fand er heraus, dass er keine Möglichkeit hatte, gefahrlos zu ihr zu gelangen. Sie war mitten im tiefsten Sumpf gelandet. Um ihr zu helfen, würde er Hilfe holen müssen.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 22, 2017 11:04 am

Doch dann würde es Fragen geben. Was hatte er mitten in der Nacht hier im Sumpf verloren, noch dazu mit einem Messer in der Hand, an dem das Blut eines noch unbekannten Toten klebte? Wieso hatte er mit eben diesem Messer diese Frau hierher verfolgt? Es war völlig unerheblich, dass er das nicht getan hatte. Nein, solange sie ihn nicht bemerkt hatte, wäre es am sichersten, sich einfach davon zu schleichen. Wenn die gute Dame nur halbwegs bei Trost war, dann würde sie sich auf den Rücken legen und darauf hoffen, am nächsten Morgen gefunden zu werden. Vorausgesetzt natürlich, sie wäre bis dahin nicht erfroren. Aus eigener Erfahrung wusste er, es war unangenehm, im Moor fest zu stecken, aber ertrinken konnte man nur, wenn man es wirklich wollte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 22, 2017 1:28 pm

Oder so redete er sich es jedenfalls ein, um sein Gewissen zu beruhigen ...
Zum zweiten Mal in dieser Nacht schlich er sich still und leise davon. Das vermaledeite Messer war er immer noch nicht losgeworden. Der Sumpf war so ein guter Plan gewesen. Das Nächstbeste war Vergraben, an einer Stelle weit weg von hier, so dass keine direkte Verbindung zu dem Toten im Müllcontainer hergestellt wurde. Er versteckte das Messer in seiner Jacke, ging in die Stadt zurück und setzte sich in den nächstbesten Zug in die nächstbeste Grossstadt. Dort war man anonym. Allerdings musste man auf die Überwachungskameras achten ...
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 22, 2017 5:20 pm

Als er aus der Bahn stieg wurde ihm bewusst, dass sein Versteckspiel nicht ohne Folgen geblieben war. Er war dreckig von Kopf bis Fuß und konnte froh sein, wenn ihn nicht jeder für einen Penner hielt. Aber dieses Messer musste weg. Wie konnte er auch nur so dumm gewesen sein? Hätte die Polizei ihm nicht doch vielleicht geglaubt? Aber mit Sicherheit nicht. Er wäre jetzt schon im Knast hätte er die Bullen gerufen. Das hörte man doch überall in den Nachrichten. Die waren froh, wenn sich ein Täter so auf dem Silbertablett servierte. Auch, wenn er kein Täter war. Mit diesen Gedanken im Kopf schlug er seinen Kragen hoch und eilte in die Nacht.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Fr Nov 24, 2017 4:50 pm

Vorsichtig schlich er durch finstere Gassen. Oder zumindest durch mehr oder weniger finstere Gassen. Warum gab es alle paar Meter eine Straßenlampe? In einer Großstadt musste es doch dunkle Gassen geben, in denen sich zwielichtige Gestalten ungestraft herumtreiben konnten. Jede Stadt hatte so etwas und nicht nur hell erleuchtete Ladenfronten und Restaurants, die trotz des Wetters ihre Tische draußen stehen hatten. Diese Gegend schien genau das Gegenteil der finsteren Gassen zu sein, die er so dringend suchte.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Fr Nov 24, 2017 6:29 pm

Er musste zu den Packhäusern am Hafen hinunter. Dort musste es doch irgendwo eine stille Ecke geben. Vielleicht konnte er das Messer sogar in einen Container oder eine Kiste schummeln, so dass es zu einem anderen Kontinent reiste. Nach dem Weg fragen wollte er allerdings nicht. Niemand sollte sich an ihn erinnern können. An einer Hauptstrasse musste es doch Schilder zum Hafen geben. Bahnhöfe und Krankenhäuser waren schliesslich auch ausgeschildert. Da würde er sich zwar den Kameras aussetzen, aber er versuchte sein Haar so weit wie möglich nach vorne zu kämmen und sich tiefer in seinem Jackenkragen zu verkriechen.
Er hatte Glück. Nach drei Kreuzungen auf einer Hauptstrasse, zu der er sich durchgeschlagen hatte, fand er ein Hinweisschild zum Hafen und folgte ihm.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Nov 26, 2017 9:49 pm

Dicht am Wasser schlug ihm Nebel entgegen. Er wogte über das Wasser und griff mit durchsichtigen Fingern nach ihm. Das Wasser schien schon beinahe nach ihm und dem Messer zu rufen.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Nov 28, 2017 4:50 pm

Aber trotz allem war hier zu viel Aktivität ... warum mussten die so spät noch arbeiten? Waren die nicht in der Gewerkschaft?

Da kam eine Gelegenheit! Ein offener Container, der beladen wurde. Als der Gabelstabler im Schuppen verschwand ging er mit raschen Schritten zu dem Container, warf das Messer mit Plastiktüte in hohem Bogen hinein und ging rasch weiter. Bei der nächsten Gelegenheit bog er in eine Gasse zwischen hochgestapelten Containern.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 29, 2017 4:14 pm

Ein herumstreunender Schäferhund stellte sich ihm in den Weg. Er kam zwischen zwei der Container hervor mit gesträubten Fell, fletschte die Zähne und begann wild zu bellen. Speichel tropfte ihm aus dem Maul und das Tier versperrte ihm den Weg.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Mi Nov 29, 2017 5:10 pm

Heulende Polizeisirenen irgendwo im Hintergrund, wie ein kreisender Geier, erhoben über dem Lärm der Stadt. Hätte er das Messer noch bei sich, er bräuchte sich wenigstens nicht zu sehr um den Hund zu sorgen. Eine kräftige Stimme erklang irgendwo in der Gasse hinter dem Hund.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   So Dez 03, 2017 8:07 pm

"Nicht dieser dreckige Köter schon wieder! In welcher miesen Ecke versteckt der sich?"
Er sah sich um. Der Klang der fremden Stimme ließ ihn hoffen, dass wenigstens der Hund nicht mehr lange sein Problem war. Immerhin schien dieser jemand bereits mit dem Tier zu tun gehabt zu haben. Doch die Sirenen wurden lauter und lauter. Er drehte seinen Kopf um zu sehen aus welcher Richtung genau sie kamen. In diesem Moment sprang der Hund auf ihn zu.
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BeitragThema: Re: Wandergeschichte Nummer 1. - Es war eine dunkle und stürmische Nacht …   Di Dez 05, 2017 4:48 pm

Es gelang ihm, die Arme schützend vor das Gesicht und den Hals zu reissen, dann spürte er auch schon die Zähne des Tieres im Unterarm. Zur gleichen Zeit bogen zwei junge Männer um die Ecke. Der eine schlug geistesgegenwärtig mit einem kurzen Knüppel auf den Kopf des Hundes ein, so dass dieser den Arm freigab. Dann schlugen beide Männer das Tier bewusstlos.
"Sie müssen ins Krankenhaus und sich gegen Tollwut impfen lassen", begann der eine Mann und drehte sich um. "He, wo ist er denn hin? Eben war er doch noch da ..."
Zum dritten Mal in dieser Nacht hatte er sich still in die Dunkelheit davongestohlen. Er hoffte, dass es das letzte Mal war ... nun es war genug.
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