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 Eine Welt ohne Räuber und Jäger

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DerGrafvonBorg



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BeitragThema: Eine Welt ohne Räuber und Jäger   Mo Dez 18, 2017 3:41 pm

Ich habe zwar keinen Plot, aber dafür eine Welt. Nur fertig ist sie irgendwie nicht. Es fehlt ihr an einer gewissen Konsistenz.

Stellt euch vor, die Menschheit schafft eines entfernten aber schönen Tages den Sprung von unserer kleinen Murmel hier in den Weltraum und findet dort reichlich wundersame Phänomene. Wir haben bereits festgestellt, dass es intelligentes Leben da draußen gibt und jetzt stolpern wir rein zufällig über eine neue Form eben dessen. Wir landen auf einer Welt, auf der niemals ein Räuber existiert hat.
Die Wesen, denen wir hier begegnen, sind neugierig und offenherzig, verstehen nur leider auch nicht zu viel von Privatsphäre. In ihren Kolonien leben kleine Familien zusammen auf engem Raum, Kommunikation läuft zwar auch akustisch, aber eben auch über chemische Botenstoffe, die direkt bei Kontakt übertragen werden. Fortpflanzung ist natürlich extrem selten und läuft dann über Abspalten eines kleineren Individuums aus einem Elternteil. Die Gesellschaft ist geschlechtslos, soweit man es aus menschlicher Perspektive feststellen kann.
Ihr Erscheinen hat etwas von Tintenfischen, mit weichem Gewebe und wenig erkennbarer Struktur. Ihre Haut ist kräftig grün und gerade so ledrig, dass sie gut vor dem Sonnenlicht bzw Austrocknen schützen kann. Es stellt sich heraus, dass jedes ein Konglomerat unterschiedlichster Zellen ist. Das Grün in der Haut rührt beispielsweise von Chlorophyll her, welches einen Großteil der Ernährung sichert. Der Rest kommt über Aß.
Streng genommen sind es eigentlich Pflanzen und keine Tiere. Dadurch, dass sie mobil sind, können sie die Gebiete besiedeln, die ansonsten keine feste Vegetation zulassen. Ansonsten gibt es ausgedehnte flache "Wälder", ein Großteil des Lebens spielt sich aber im Wasser ab.
Für das Leben an Land gibt es eine Art riesiger Muschelschalen als Wohnungen. Wie haben Die sich entwickelt? Wieso gibt es so harte Schalen in einer Welt ohne Räuber? Ist es, um die Fläche besser zu nutzen und sich gegen Witterungseinflüsse zu schützen? Und wie sieht der Speiseplan aus? Wird das Aß gegessen, wie es anfällt? Wird es zubereitet und wie würde es überhaupt gegessen werden? Was für eine Gesellschaft ist das überhaupt? Was treibt sie an, motiviert sie? Wie sieht hier Technologie aus und wieso hat sie sich entwickelt? Aus reiner Faulheit?

Ich bin gespannt auf eure Gedanken Cool
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BeitragThema: Re: Eine Welt ohne Räuber und Jäger   Mo Dez 18, 2017 11:01 pm

Ich habe gerade eine sehr verrückte Idee, was diese Welt angeht. Mal sehen, ob ich es schaffe sie richtig zu vermitteln.
Vielleicht sind es keine Muschelschalen, sondern die Häuser sehen nur so aus. Es könnte eine Art Gestein sein, die die Einwohner irgendwie behandelt haben z.B. durch Schleifen oder so. Und das Material ist so hart, weil es das Hauptmaterail des Planeten ist. Also quasi sein Mantel und es liegt da als Gesteinsbrocken rum oder es gibt Berge daraus. Aber jetzt kommt erst mein verrückter Gedanke, was wenn dieser Planet ebenfalls eine Art Sonne hat. Vielleicht sind diese Aliens zu Photosynthese fähig. Vielleicht ist das ihr Antriebsmotor. Ihre Energiquelle. Und damit ihr Körper "schlafen" kann, brauchen sie absolute Dunkelheit. Deswegen haben sie ihre Muschelhäuser in den Sonnenverlauf hinein gebaut. Das harte Material ist einfach das einzige, was es schafft die Sonnenstrahlen komplett abzuhalten. Und so schlafen sie. Wenn es Abend wird gehen sie in ihr Haus, dass sie für die erforderliche Schlafzeit von der Strahlung abschirmt, was dazu führt, dass sie einfach "ausgeschaltet" sind, weil keine neue Energie nachkommen kann. Sie "wachen erst auf" wenn die Strahlen sie wieder erreichen.
Das Aß könnte vielleicht als Stockfisch gefuttert werden und wird eben genutzt, wie es anfällt. Aber haben diese Wesen Münder? Wenn nicht könnten sie die Nahrung villeicht pulverisieren und sich auf die Haut reiben, die sie dann absorbiert.
So wie es sich anhört ist es eine freundliche Gesellschaft, also denke ich könnte Nächstenliebe sie antreiben. Also sie kümmern sich gern umeinander.
Über die Technologiesache muss ich allerdings noch nachdenken.
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BeitragThema: Re: Eine Welt ohne Räuber und Jäger   Fr Dez 22, 2017 9:54 pm

Spannend, sehr spannend. Die Frage, die sich mir stellt, ist wie sich das Leben dort zu Anfang entwickelt hat, denn zumindest auf der Erde waren die Pflanzen der zweite Schritt und vorher hat sich alles von dem ernährt, was es im Meerwasser so finden konnte.
Die harten Schalen können auch vor Witterungseinflüssen schützen. Oder vielleicht ist der Planet auch in einer Region, wo die Sterne sehr viel ungemütlicher sind, mit Strahlungsschwankungen und all sowas. Dann würden die Schalen vielleicht vor kosmischer Strahlung schützen. Damit gäbe es dann auch schon eine erste Begründung mit Technologie anzufangen und darauf kann dann alles weitere aufbauen. Vielleicht sind die Schalen zu schwer zu reisen, wenn sie richtig schützen soll, was wiederum ein Ansporn wäre, um Transporttechnologie und Infrastruktur zu entwickeln.
Warum essen die Wesen überhaupt Aß? Ist es, weil sie es für eine ausgewogene Ernährung brauchen? Ich denke, die Aufteilung in Pflanzen und Nicht-Pflanzen funktioniert in so einer Welt nicht nach den irdischen Prinzipien.
Ich bin nicht sicher, ob es aus evolutionärer Sicht möglich ist, dass es keine Räuber gibt, aber vielleicht kann es daran liegen, dass irgendwelche giftigen Bakterien das Aß erst essbar machen müssen? Oder vielleicht auch nur der Einfluss von Strahlung? Aber das würde wiederum im Wasser nicht funktionieren. Ich habe das Gefühl, in diese Welt muss man eine Menge Gedanken stecken, bis sie konsistent wird, aber am Ende wird es sich wahrscheinlich lohnen.
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